Schreiben Sie uns! 

Der Tierschutzverein für den Kreis Düren e.V. (TSV) nimmt den Datenschutz sehr ernst. Hier finden Sie unsere vollständige Datenschutzerklärung.

Datenschutz*
Was ist die Summe aus 5 und 7?
Büro geöffnet von 14:00 bis 17:00 (Sommer: bis 18:00)
SPENDENKONTO: SPARKASSE DÜREN · IBAN: DE14 395 501 100 000 192 500
Anmelden

Newsletter abonnieren

Hilfe für Tiere in Urlaubsländern

Delfine in Delefinarium
pixabay.com

In zahlreichen beliebten Urlaubsländern spielt der Tierschutz kaum eine Rolle. Sehr zum Leidwesen vieler Touristen, die vernachlässigten oder gequälten Tieren helfen möchten. Doch wie hilft man richtig?

Sonnige Strände, exotisches Flair - jährlich zur Ferienzeit zieht es zahlreiche Menschen in die schöne weite Welt hinaus. Doch viele der so beliebten Urlaubsorte, z.B. im Süden und Osten Europas oder in Asien, haben auch ihre Schattenseiten. Immer wieder müssen Urlauber dort Tierleid mitansehen. Viele Tierfreunde fühlen sich machtlos, sie möchten den Tieren helfen, wissen aber nicht wie. Wir geben Tipps zum Tierschutz im Ausland.

Besuchen Sie keine Tierparks oder Tiershows
Auf der ganzen Welt werden Tiere in Tierparks oder -shows (z.B. in Delfinarien) zur Belustigung des Publikums präsentiert. Das Tierleid, das sich hinter diesen Attraktionen verbirgt, bleibt für die Touristen zumeist im Verborgenen. Die Tiere müssen in beengten Gehegen oder Behausungen leben, ihre artgerechten Bedürfnisse werden kaum berücksichtigt. Wer den Tieren helfen möchte, sollte Attraktionen dieser Art nicht besuchen, denn ohne Publikum können sie langfristig nicht bestehen.
 
Stierkämpfe und ähnliche Grausamkeiten
Unter dem Deckmantel der Tradition werden Tiere in Spanien, Frankreich und Portugal, aber auch in Brasilien und Mexico in Stierkämpfen gequält. Meiden Sie derartige Veranstaltungen! Auch hier hängt der Fortbestand der Angebote von den Besucherzahlen ab. Auch werden Tiere weltweit oftmals zu religiösen oder anderen Festen misshandelt.
 
Erinnerungsfoto ja, aber nicht mit Tier!
Lassen Sie sich oder Ihre Kinder niemals mit Wildtieren fotografieren. Hinter dem Geschäft mit den wehrlosen Tieren verbirgt sich schreckliche Quälerei. Nicht selten werden die Tiere im Babyalter gefangen und die Mutter getötet. Das ständige Anfassen durch unbekannte Menschen stresst die Tiere enorm.
Ebenfalls sollte man niemals Tiere kaufen - weder aus Mitleid noch aus anderen Gründen. Jedes gekaufte Tier wird durch ein neues ersetzt und die Gewinner aus dem Geschäft mit den hilfsbereiten Touristen sind die skrupellosen Tierhändler.
 
Schildkröten werden als Lebensmittel verkauft
G. Wouters
Grausame Delikatessen
Für viele exotische Spezialitäten werden Tiere grausam gehalten, müssen leiden oder qualvoll sterben. Fragwürdige Delikatessen sind:
  • Gänsestopfleber (Foie gras)
  • Froschschenkel
  • Singvögel
  • Haifischflossensuppe
  • Schildkröten, Schildkröteneier, Schildkrötensuppe
  • Walfleisch
  • Hunde- und Katzenfleisch

Verbannen Sie Speisen wie diese von Ihrem Teller und meiden Sie generell Restaurants, in denen sie angeboten werden.

Früher Tier - jetzt Souvenir
Kaufen Sie keine Tierqual- Souvenirs. Für Taschen aus Krokodilleder, Schnitzereien aus Elfenbein, Pelze, etc. müssen Tiere leiden und sterben. Für viele dieser zweifelhaften Andenken besteht in Deutschland im Übrigen ein Einfuhr- und/oder Handelsverbot. Der Zoll beschlagnahmt diese Souvenirs.
 
Was mache ich wenn ich Tierquälerei sehe?
Wenn Sie sehen wie ein Tier gequält wird, sollten Sie direkt vor Ort handeln. Denn später von Deutschland aus ist es meistens nicht mehr möglich, dem betroffenen Tier zu helfen. Sprechen Sie zunächst den Verantwortlichen freundlich auf sein Verhalten an. Machen Sie ihm klar, dass auch Tiere Leid empfinden. Wenn sich nichts ändert, können Sie sich am besten an die örtliche Polizeibehörde und einen Tierschutzverein vor Ort wenden. Dabei sollten Sie die Missstände, möglichst auch mit Fotos, dokumentieren können.
 
Kätzchen allein auf der Straße
pixabay.com

Straßentiere
In vielen Urlaubsländern lassen Tierbesitzer ihre Schützlinge häufig nicht kastrieren. Unerwünschter Nachwuchs wird einfach ausgesetzt und vermehrt sich auf der Straße immer weiter. Das Resultat sind unzählige herrenlose Hunde und Katzen, die an Stränden oder in Hotelanlagen umherstreunen und um Futter oder ein paar Streicheleinheiten betteln - ein trauriger Anblick für jeden Tierfreund. Die Kommunen begegnen dem Problem nicht selten mit Tötungsaktionen. Auch in manchen Hotels werden Tiere am Ende der Urlaubssaison getötet. Diese Aktionen sind nicht nur grausam, sondern auch völlig sinnlos, denn für jedes getötete Tier rückt ein neues nach. Um die Tierpopulation auf Dauer zu reduzieren, helfen nur konsequente Kastrationsmaßnahmen.

Wie kann ich den Straßentieren helfen?

  • Auch wenn es Ihnen schwer fällt – füttern Sie die Straßentiere nicht. Die meisten Hunde und Katzen haben ihre Futterquelle und sind nach Ihrer Abreise sowieso wieder auf sich alleine gestellt. Ist ein Tier in schlechter Kondition, können Sie es zu einem Tierarzt bringen und es bei Bedarf behandeln lassen.
  • Unterstützen Sie nach Möglichkeit Tierschutzorganisationen vor Ort, die z.B. Kastrationsaktionen durchführen oder Futterstellen betreuen. Ihre Spende kann viel für die Tiere bewirken.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Hotelleitung über Kastrationsmaßnahmen für dort lebende Katzengruppen. Nach der Kastration sollten die Katzen auf dem Hotelgelände ein "Bleiberecht" bekommen und dort vom Personal und den Gästen versorgt werden. Aktionen wie diese bringen dem Hotel einen tierfreundlichen Ruf ein. Bitten Sie ggf. auch Ihre Reiseleitung um Unterstützung.
Tiere nicht unüberlegt mit nach Deutschland nehmen
Wenn die Heimreise nach Deutschland naht, können sich Urlauber häufig nicht von einem liebgewonnenen Streuner trennen. Wer Hund und Katze mit in die Heimat nehmen will, sollte jedoch nicht unüberlegt handeln. Viele Straßentiere leiden unter ernsthaften und ansteckenden Krankheiten. Auch die Ausreisebestimmungen des Urlaubslandes und die Einreisebestimmungen nach Deutschland sind zu beachten. So brauchen Hunde und Katzen für die Einreise nach Deutschland in jedem Fall eine gültige Tollwutimpfung. Fehlt die Tollwutimpfung, kommt es spätestens in Deutschland zu Problemen. Denn beim ersten Tierarztbesuch wird das Versäumnis dem Veterinäramt gemeldet (dazu sind Tierärzte verpflichtet). Die Behörde wiederum stellt den tierischen Urlaubsfreund für eine längere Zeit unter Quarantäne. Der frischgebackene Tierbesitzer muss sich so nicht nur von seinem Schützling trennen, sondern trägt auch die anfallenden Kosten.

Zurück

Weitere Nachrichten:

Logo des Tierschutzvereins Düren

Reinigungskraft gesucht

Wir suchen für das Tierheim ab sofort eine Reinigungskraft auf Stundenbasis…

Weiterlesen …

Rennpferde am Start

Missstände bei Pferderennen

Trab- und Galopprennen stehen schon seit längerer Zeit in der Kritik. Allein in den beiden vergangenen Jahren mussten 18 Pferde noch auf der Rennbahn eingeschläfert werden...

Weiterlesen …

Turnierpferd im Sprung

CHIO Aachen – Tierleid im Pferdesport

Auch in diesem Jahr wird der CHIO in Aachen weltweit von pferdesportbegeisterten Menschen freudig erwartet. Ob der Sport auch für die Tiere eine Freude ist, bleibt angesichts tierschutzwidriger Trainingsmethoden zu bezweifeln...

Weiterlesen …

>> Nachrichten-Archiv << 

Diese Seite verwendet Cookies, um die volle Funktionalität bieten zu können. Mit dem Verbleib auf der Seite erklären Sie Ihr Einverständnis. Weiterlesen …