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Katzenkastration - besser für die Mieze

Zwei Katzen draußen, die sich bekämpfen.
shutterstock.com/Eddie

Viele Katzenhalter wissen nicht, wie sehr eine fehlende Kastration das Leben ihrer Samtpfote beeinträchtigen kann. Denn eine Kastration ist weit mehr als eine reine Verhütungsmaßnahme – sie schützt das Tier vor Leid, Stress und gesundheitlichen Problemen.

Unkastrierte weibliche Katzen werden in regelmäßigen Abständen rollig. Was zunächst harmlos klingt, bedeutet für die Tiere großen Stress. Sie rufen lautstark nach einem Partner, wälzen sich unruhig auf dem Boden und fressen oft tagelang kaum. Findet sich kein Kater, kann die sogenannte Dauerrolligkeit auftreten – ein gefährlicher Zustand, der zu Gebärmutterentzündungen oder Tumoren führen kann.

Eine Katze auf einem OP-Tisch liegend.
shutterstock.com/ARVD73

Erhöhtes Infektionsrisiko und weitere Risiken
Auch Kater leiden unter dem Drang zur Fortpflanzung. Unkastrierte Tiere markieren häufig in der Wohnung mit stark riechendem Urin, um ihr Revier zu kennzeichnen. Zudem sind sie oft aggressiver und unternehmen weite Streifzüge, um paarungsbereite Katzen zu finden. Das erhöht nicht nur das Risiko von Revierkämpfen und Verletzungen, sondern auch von Infektionen wie FIV oder FeLV – den „Katzen-AIDS“-Viren. Viele dieser Tiere werden zudem Opfer des Straßenverkehrs, weil sie weite Wege auf der Suche nach Partnern zurücklegen.

Routineeingriff für ein besseres Katzenleben
Eine Kastration hat dagegen zahlreiche Vorteile: Sie verhindert die unkontrollierte Fortpflanzung und damit das Elend unzähliger Straßenkatzen. Kastrierte Tiere sind ausgeglichener, anhänglicher und gesünder. Sie markieren kaum, streunen weniger und leben nachweislich länger.

Tierärzte und Tierschutzvereine empfehlen daher, Katzen – egal ob Freigänger oder Wohnungstier – spätestens im sechsten Lebensmonat kastrieren zu lassen. Die Operation ist ein Routineeingriff mit kurzer Erholungszeit, der langfristig für ein harmonisches Zusammenleben sorgt.

Kastration bedeutet Verantwortung – und ist ein wichtiger Schritt, um Tierleid zu verhindern. Denn wer seine Mieze liebt, sorgt rechtzeitig vor.

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