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Tierschutzbeauftragte - mit Herz und Verantwortung

Tierschutzbeauftragte - mit Herz und Verantwortung
Julia Zavalishina / shuttersock.com

Unser Tierheim vermittelt jährlich zahlreiche Katzen, Hunde und Co. an neue Besitzer. Ehrenamtliche Tierschutzbeauftragte besuchen die ehemaligen Schützlinge im neuen Zuhause um zu schauen, wie es Mensch und Tier miteinander geht.

450 Katzen, Hunde und Co. finden im Jahr aus unserem Tierheim heraus liebevolle neue Besitzer. In der Zeit, die diese Tiere vor ihrem neuen Zuhause im Tierheim verbringen, werden sie liebevoll versorgt und ins Herz geschlossen. Gerade die Tiere, die länger im Tierheim sind und auf ihre Menschen warten, werden von Ehrenamtlichen und Mitarbeitern oft mit etwas Wehmut, aber natürlich auch mit viel Freude vermittelt. Umso wichtiger ist es, dass es den Tieren im neuen Zuhause gut geht und sie dort glücklich sind!

Die Mitarbeitenden im Tierheim achten bei der Vermittlung ganz genau darauf, ob zwischen den Interessenten und dem ausgewählten Tier die Chemie stimmt und eine artgerechte Haltung gesichert ist – aber wie man so schön sagt: Man kann den Leuten immer nur vor den Kopf schauen!

Tierschutzbeauftragte - mit Herz und Verantwortung
boyloso / shutterstock.com

Vermittelte Tiere werden im neuen Zuhause besucht
Aus diesem Grund – und noch einigen weiteren – gibt es die Tätigkeit der Tierschutzbeauftragten. Eine der ehrenamtlichen Aufgaben im Verein ist es, die vermittelten Tiere nach einer gewissen Zeit im neuen Zuhause zu besuchen und zu schauen, wie es Mensch und Tier miteinander geht. Der Besuch findet frühestens drei Monate nach der Vermittlung statt und soll sicherstellen, dass es sowohl dem Tier als auch seinem neuen Menschen gut geht. Dabei wird neben dem Verhältnis vom Mensch-Tier-Gespann auch auf die Hygiene des Futter- und Schlafplatzes und den allgemeinen Zustand des Tieres geachtet. Bei Katzen, die noch vor der Kastration vermittelt wurden, lassen sich die Ehrenamtlichen die erfolgte Kastration bestätigen, bei Kleintieren wird stark auf die artgerechte Haltung geachtet. Jede Tierart hat spezifische Anforderungen, die besonders zu beachten sind.

Meistens sind sowohl die vermittelten Tiere als auch die Halter glücklich: Das Lieblingsspielzeug vom Hund wird ausgepackt und demonstriert, wie sehr er es mag, der Lieblingsplatz der Freigänger-Katze wird bei einem Ausflug in den Garten präsentiert. In den besten Fällen handelt es sich um einen netten Besuch, bei dem sich über das Tier und die abgelaufene Vermittlung ausgetauscht wird und alle mit einem guten Gefühl herausgehen. Das ehrenamtliche Mitglied des Teams der Tierschutzbeauftragten kann nach einem Besuch häufig im Heim noch einmal über das Tier berichten, was dann wiederum die Mitarbeitenden freut, die zu Tierheim-Zeiten besonders viel mit dem Tier gearbeitet haben und es versorgten.

Tierschutzbeauftragte - mit Herz und Verantwortung
Julia Zavalishina / shuttersock.com

Ab und zu weniger schöne Situationen
Was aber, wenn ein Besuch nicht so zufriedenstellend abläuft? Leider gibt es auch den Fall, dass es im neuen Zuhause nicht so gut klappt, wie alle gehofft und erwartet hatten. Manchmal entspricht die Hygiene nicht dem Standard, den der Tierschutzbeauftragte für richtig und wichtig hält. Das Tier ist in keinem so guten Zustand wie erwünscht, oder der versprochene große Stall für das Kleintier ist in der Realität doch viel kleiner und weniger schön als auf den vor der Vermittlung gezeigten Bildern. Dies sind eher weniger schöne Situationen, die aber leider auch zu den Erfahrungen der Tierschutzbeauftragten dazu gehören.

Sie kommen zum Glück sehr selten vor. In erster Linie geht es darum, den Haltern freundlich Verbesserungsvorschläge zu machen, die meist auch angenommen werden. Oft handelt es sich um einen Futterplatz, der eine Reinigung vertragen könnte, was selten ein Problem darstellt und innerhalb weniger Minuten erledigt ist und mit einem Hinweis einhergeht, den Platz in Zukunft etwas sauberer zu halten. Bei schwereren Fällen, in denen es um die tatsächliche Gesundheit des Tieres oder eine nicht-artgerechte Haltung geht, werden die Halter ebenfalls auf die Umstände hingewiesen und darum gebeten, sie zu verbessern. In diesen Fällen steht eine weitere Nachkontrolle an, um sicherzugehen, dass die Situation verändert wurde.

Um den vermittelten Tieren ein möglichst schönes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen, sind die Besuche wichtig, damit schnell auffällt, wenn mal etwas nicht stimmt, und das Tierheim gemeinsam mit den Haltern eine Lösung finden kann.

Klingt interessant? Tierschutzbeauftragte kann es nie genug geben! Melden Sie sich gerne unter lisa.krumm@tierschutzverein-dueren.de.lisa.krumm@tierschutzverein-dueren.de

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