Abschied von Bärli
An dieser Stelle wollten wir eigentlich von Bärli berichten, von den tollen Fortschritten, die der erkrankte Rüde machte und wie gut er wieder eigenständig lief. Doch leider kam es anders wie gedacht – wir mussten Bärli gehen lassen. Allen lieben Menschen, die Bärli mit ihrer Spende geholfen haben, danken wir von ganzem Herzen.
Unser Projektupdate war so gut wie geschrieben. Wir waren so glücklich, über die tolle Rehabilitation des Vierbeiners und wollten unsere Freude natürlich mit allen Tierfreundinnen und Tierfreunden teilen. Die unermüdliche Arbeit von Bärlis Pflegestelle, der Physiotherapeutin und der Tiertherapeutin, bei der der 12-jährige Patient auf dem Wasserlaufband trainierte, hatten sich mehr als ausgezahlt. Denn Bärli konnte wieder eigenständig laufen und mit seinen Menschen herumalbern, die ihm schließlich auch ein Zuhause schenkten. Der tapfere Vierbeiner hatte sich wieder so richtig ins Leben zurückgekämpft.
Ein unerwarteter Rückschlag
Doch vor wenigen Tagen, kurz nachdem er offiziell vermittelt war, kam der Rückschlag: Bärli konnte von jetzt auf gleich erneut nicht mehr laufen. Seine neuen Menschen steckten alles, was sie hatten, in ihn – Blut, Schweiß, Tränen, Liebe und Hoffnung. Doch diesmal machte Bärlis Körper nicht mit. Neben seinen Beinen waren auch seine Atemorgane betroffen. Beim Röntgen wurde ein beginnendes Ödem gefunden. Aufgrund der Umstände, in denen sich der Rüde ohnehin schon befand, wurde entschieden ihn zu erlösen – denn eine Garantie, dass eine OP ihm helfen würde, war nicht gegeben.
Wir möchten an dieser Stelle allen lieben Menschen danken, die sich für Bärli stark gemacht haben – den Spenderinnen und Spendern, die ihm seine Rehabilitation mit ermöglicht haben, seiner Therapeutin, der Trainerin und nicht zuletzt Bärlis Pflegeeltern, durch die er noch so viel Lebensfreude erfahren hat. Wir sind der festen Überzeugung, dass er seine letzten Wochen nicht schöner hätte verbringen können.
In unseren Herzen wird Bärli immer einen ganz besonderen Platz haben!

