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Demo „Wir haben es satt“

Vier Mitglieder der Jugendgruppe sind am 20. Januar anlässlich der "Internationalen Grünen Woche 2018" nach Berlin gereist. Auf dem Programm stand die Teilnahme an der Demo "Wir haben es satt" - gegen Intensivtierhaltung und Agrarindustrie.

Am 20. Januar 2018 haben wir in Berlin gegen Agrarindustrie und Intensivtierhaltung demonstriert. Wir, das sind vier Mitglieder der Jugendgruppe des Tierschutzvereins Düren - Vincent Oleff, Alexander Beyer, Marcel Beyer und Nico Krull. Noch in der Nacht, d.h. frühmorgens um 3.15 Uhr, ging es los. Mit unserer Gruppenleiterin und Fahrerin Heike Heinrichs machten wir uns im PKW auf den Weg. Unser erstes Ziel war die Stadt Herne, wo wir uns am Haus der Natur mit Mitgliedern der Tierschutzjugend NRW trafen. Von Herne aus zog die nun etwas angewachsene Gruppe in zwei Bullis weiter nach Berlin. Dort angekommen, stiegen wir in die Bahn um, die uns zum Hauptbahnhof brachte. Mittlerweile war es kurz vor elf Uhr und wir mussten uns beeilen, um rechtzeitig zum Demobeginn am Washingtonplatz zu sein. Als wir schließlich dort ankamen, hatte der Berliner Senator Dr. Dirk Behrend bereits mit seiner Auftaktrede begonnen. Nach ihm hielten der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, und weitere sehr engagierte Tierschützer ihre emotionalen Ansprachen an die Teilnehmer. Danach ging es los: Der „Wir haben es satt“ Demozug machte sich auf den Weg Richtung Brandenburger Tor. Mehr als 30.000 Menschen waren gekommen, um gegen die intensive Nutztierhaltung zu demonstrieren.

Die Hauptstadt erkunden
Nach der Demo fuhren wir gegen 14.30 Uhr zu unserer Jugenherberge. Wir hatten im „Welcome to Berlin“ eine Übernachtung eingeplant, denn nach dem weiten Weg in die Hauptstadt wollten wir uns auch einmal die Sehenswürdigkeiten anschauen. Nachdem die Taschen ausgepackt waren und ein kleines Schläfchen (wir hatten ja einige Stunden Schlaf nachzuholen) gehalten war, gab es um 19.00 Uhr ein leckeres Gemüsecurry als Abendessen. Gut gestärkt, brachen wir anschließend auf zu unserer Sightseeingtour in das abendliche Berlin. Auf dem Programm standen das Brandenburger Tor, der Fernsehturm sowie der Alexanderplatz und der Potsdamerplatz. Bevor wir uns am nächsten Morgen auf die Heimreise machten, haben wir nach dem Frühstück noch den geschichtsträchtigen Checkpoint Charlie besucht - zu DDR Zeiten ein Grenzkontrollpunkt. Anschließend sind wir in das Museum der Berliner Mauer gegangen, wo ein historischer Film über den Mauerbau gezeigt wurde. Im früheren Todesstreifen haben wir danach die Denkmale begutachtet und uns in einen ehemaligen „Geisterbahnhof“ Bilder und Texte aus der Zeit nach dem Mauerbau angesehen. Nach der Besichtigungstour gab es als Mittagessen lustige Ein-Meter Pizzen, die lecker waren und für jeweils vier Personen reichten. Um 14.00 Uhr hieß es dann „ab in die Heimat“. Die Fahrt ging wieder über Herne, wo wir unsere Mitstreiter verabschiedet haben und ins Auto umgestiegen sind. Um 23.00 Uhr dann kamen wir wieder am Dürener Tierheim an.

Beeindruckendes Wochenende
Unser Wochenende in Berlin war sehr interessant. Wir haben vieles gesehen und erlebt. Besonders beeindruckt waren wir von den tausenden Menschen, die sich bei der Demo „Wir haben es satt“ gemeinsam für den Tier- und Naturschutz eingesetzt haben – das gibt ein wirklich gutes Gefühl! Schon in den Vorjahren wurde die Demo zur „Grünen Woche“ organisiert und wir hoffen, dass das Anliegen und der Protest so vieler Menschen bei den Politikern endlich auf offene Ohren stößt. Wenn ihr mehr zu "Wir haben es satt" erfahren möchtet, schaut euch doch einfach einmal auf den Seiten um: www.wir-haben-es-satt.de

Text: Nico Krull und Gudrun Wouters

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