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Was ist die Summe aus 2 und 3?

60 Jahre Tierschutzverein

Ein Babyigel wird mit einer Spritze gefüttert
Colin Seddon/shutterstock.com

In diesem Jahr blickt unser Verein auf 60 bewegte Jahre im Einsatz für Tiere in Not zurück. Ein solches Jubiläum ist auch immer ein Anlass, einen Blick in die Zukunft unserer Tierschutzarbeit zu werfen.

Als mehrere Tierliebhaber am 4. Mai 1963 im Dürener Kolpinghaus einen Verein zum Schutz der Tiere gründeten, war die Not der Tiere groß, ihr Stellenwert in der Gesellschaft allgemein jedoch sehr klein. Die oberste Priorität des Vereins war der Bau eines Tierheims, um den vielen verstoßenen Tieren ein schützendes Dach über dem Kopf zu bieten. Die Anfangsjahre waren nicht einfach. Mit 41 Mitgliedern im Gründungsjahr lebte der Verein zunächst von der Hand in den Mund. Heute sind wir mit rund 1300 Vereinsmitgliedern eine starke Gemeinschaft für Tiere in Not.

Das Tierheim wurde in sechs Jahrzehnten entsprechend einer wachsenden Bewohnerzahl erweitert und die Unterkünfte an die arteigenen Bedürfnisse der vielen verschiedenen Tierarten angepasst. Immer häufiger wurde unser Verein auch außerhalb des Tierheims aktiv, erfolgreich kämpften wir bspw. gegen Echtpelzprodukte im Dürener Handel und engagierten uns für eine Kastrationspflicht für Katzen. Schritt für Schritt bauten wir in 60 Jahren unsere Öffentlichkeitsarbeit aus und engagieren uns seit vielen Jahren für mehr Nachhaltigkeit und den Naturschutz.

Den kompletten Rückblick auf 60 Jahre Tierschutzverein für den Kreis Düren finden Sie auf den Seiten 12-15 der aktuellen „Tierschutz-Info“
Einen detaillierten Bericht zu fünf Jahrzehnten Engagement für Tiere in Not gibt es in der Jubiläumsbroschüre „50 Jahre Tierschutzverein für den Kreis Düren“.

Eine Halle mit leeren Haltungssystemen.
Studiomiracle/shutterstock.com

Was wird die Zukunft bringen?
Natürlich fragen wir uns im Jubiläumsjahr auch, wie die Tierschutzarbeit der Zukunft aussehen wird. Bereits jetzt befinden sich unsere Aufgaben im Tierheim im Wandel. U.a. aufgrund veränderter Klimabedingungen nimmt die Zahl der hilfsbedürftigen Wildtiere in unserem Heim schon seit Jahren zu. Hunde, Katzen und Co. wurden während der Coronapandemie zu „sozialen Nutztieren“ und werden jetzt vielfach abgeschoben, weil sie lästig geworden sind. Für viele Menschen ist ein Haustier auch einfach zu teuer. In den kommenden zehn Jahren wird sich unser Tierheim daher aufgrund vermehrter Abgaben und sinkender Nachfrage nach einem tierischen Freund füllen, was unseren Verein vor besondere finanzielle und personelle Herausforderungen stellen wird. Für die sogenannten Nutztiere haben erfreulicherweise die vergangenen Jahre etwas Entspannung gebracht und so wird es weitergehen.

„Tiere und ihr Schutz – Wo geht die Reise hin?“ - den vollständigen Artikel finden Sie auf den Seiten 16-19 der aktuellen „Tierschutz-Info“

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