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Was ist die Summe aus 7 und 2?

Der Kampf gegen den Taubenhass

Stadttaube
pixabay.com

Leider liest man es immer wieder: Berichte über gequälte und getötete Stadttauben. Der Deutsche Tierschutzbund baut seine Kampagne „#RespektTaube“ weiter aus, damit die Qual endlich ein Ende findet.


Erklärtes Ziel der Kampagne ist, die Bevölkerung über Vorurteile aufzuklären und mit dem negativen Image der Taube aufzuräumen. „Immer wieder erreichten uns schockierende Meldungen von Tierhassern, die Stadttauben vergiften, anzünden, abschießen, mit Öl beschmieren oder anderweitig quälen und töten. Das macht fassungslos und traurig. Tauben verdienen einen respektvollen Umgang wie jedes andere Lebewesen auch“, sagt Nadine Waltschyk, Referentin Campaigning beim Deutschen Tierschutzbund, unserem Dachverband.

Vorurteile
Der Mensch trägt nämlich sogar „die Schuld“ an den Taubenpopulationen in Städten. Er hat die mittlerweile verwilderten Haustauben ursprünglich für seine Zwecke genutzt und mit in die Städte gebracht. Heute fühlen sich viele Menschen von den grauen Vögeln gestört und viele von ihnen befürchten sogar ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Dabei ist dieses nicht größer als bei allen anderen Vögeln auch. Zudem sind Tauben entgegen vieler Meinungen sehr intelligente und freundliche Tiere, die einfach nur glücklich leben wollen – ebenso wie wir Menschen.

Verstärkte Werbung
Um den tierschutzwidrigen Vergrämungsmethoden in Städten vorzubeugen, wirbt unser Dachverband ab nun verstärkt in verschiedenen Großstädten mit sogenannten „Ground-Postern“, Postern, die auf dem Boden angebracht werden und so für besonders viel Aufmerksamkeit sorgen.
Neben der Mediaarbeit des Deutschen Tierschutzbundes setzt sich der Verein auch für einen flächendeckenden Einsatz von Taubenhäusern ein, die den Tauben artgerechtes Futter und attraktive Nistmöglichkeiten bieten, sodass Eier leicht durch Attrappen ausgetauscht werden können. Die Zahl der Tauben kann so dauerhaft verringert werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Deutschen Tierschutzbundes: www.tierschutzbund.de.

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