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Was ist die Summe aus 3 und 3?

Freundeskreis-Führung gibt interessante Einblicke        

Eine Personengruppe auf einem Weg, rechts und links weitläufige Weiden
Peter Engels

Die Herausforderungen für die Tierheime nehmen nicht ab. Bei einer Freundeskreis-Führung der Aachener Zeitung gab es dazu bei uns im Tierheim mehr zu erfahren.

Gut ein Dutzend Leserinnen und Leser der Zeitung sowie weitere Interessenten waren gekommen, um das Tierheim und die Aufgaben unseres Tierschutzvereins besser kennenzulernen.

Beginnend bei den Volieren im Tierheim-Eingangsbereich führten unser Vorsitzender Jürgen Plinz, und Vorstandsassistentin Anne Caspers die Gruppe über das Gelände. Vorbei am „Raubkatzengehege“, dem Domizil verwilderter Hauskatzen, ging es - unter den neugierigen Blicken frei umherspazierender Warzenenten und Hühner – vorbei an Katzenunterkünften, Hundehäusern, Pferdestall und Taubenhaus hin zu den Weiden der Schafe und Ziegen.

Eines der größten Tierheime Deutschlands
Mit seinem 5 ha großen Gelände am Burgauer Wald ist unser Tierheims eines der größten Heime Deutschlands und kann fast mit dem Tierheim Berlin mithalten, berichtete Jürgen Plinz. Damit erstaunte er die Teilnehmenden ebenso wie mit den Tierzahlen: Gut 1000 Haustiere und bis zu 600 Wildtiere nehmen wir jährlich auf.

Ein getigerter Kater liegt auf einer orangen Decke vor einer weißen Mauer.

Katzen und noch mehr Katzen
Unser Vorsitzender berichtete über die menschengemachte hohe Auslastung des Heims. „Wir ertrinken in Katzen“, war auch der Tenor der offenen und netten Diskussionsrunde, die an die Führung anschloss und von Peter Engels, Audio Manager beim Medienhaus Aachen, moderiert wurde. Der Grund für die vielen Katzen sind die Folgen unüberlegter Tieranschaffungen und versäumter Kastrationen, vor allem während der Corona-Pandemie. Aber auch die hohe Inflation und gestiegene Tierarztkosten führen zu vermehrten Abgaben und dem Aussetzen von Katzen und anderen Tieren. Um den Bau eines zweiten Katzenhauses kommen wir deshalb nicht herum.
Die Teilnehmenden schätzten auch den kleinen Denkanstoß unseres Vorsitzenden, hin und wieder auf Fleisch und andere tierische Produkte zu verzichten - zum Schutz der sogenannten Nutztiere, die in der industrialisierten Landwirtschaft für unser Essen ausgebeutet werden.

Einige Teilnehmer erkundigten sich nach einer Patenschaft oder Vereinsmitgliedschaft. „Wir freuen uns über Menschen, die für unsere Arbeit offen sind dies auch als Multiplikatoren in die Gesellschaft tragen. Nur mit dieser Unterstützung ist Tierschütz erst möglich“, sagten Jürgen Plinz und Anne Caspers.

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