SPENDENKONTO: SPARKASSE DÜREN · IBAN: DE14 3955 0110 0000 1925 00
Subscribe

Newsletter abonnieren

Bitte addieren Sie 3 und 4.

Hilfe für Tiere in Urlaubsländern

Delfine in Delefinarium
pixabay.com

In zahlreichen beliebten Urlaubsländern spielt der Tierschutz kaum eine Rolle. Sehr zum Leidwesen vieler Touristen, die vernachlässigten oder gequälten Tieren helfen möchten. Doch wie hilft man richtig?

Auf der ganzen Welt werden Tiere in Tierparks oder -shows (z.B. in Delfinarien) zur Belustigung des Publikums präsentiert. Das Tierleid, das sich hinter diesen Attraktionen verbirgt, bleibt für die Touristen zumeist im Verborgenen. Die Tiere müssen in beengten Gehegen oder Behausungen leben, ihre artgerechten Bedürfnisse werden kaum berücksichtigt. Wer den Tieren helfen möchte, sollte Attraktionen dieser Art nicht besuchen, denn ohne Publikum können sie langfristig nicht bestehen. Auch Urlaubsattraktionen wie Elefantenreiten oder Tiger-Tempel verursachen Tierleid und sollten gemieden werden.

Stierkämpfe und ähnliche Grausamkeiten
Unter dem Deckmantel der Tradition werden Tiere in Spanien, Frankreich und Portugal, aber auch in Brasilien und Mexico in Stierkämpfen gequält. Meiden Sie derartige Veranstaltungen! Auch hier hängt der Fortbestand der Angebote von den Besucherzahlen ab. Auch werden Tiere weltweit oftmals zu religiösen oder anderen Festen misshandelt.
 
Erinnerungsfoto ja, aber nicht mit Tier!
Lassen Sie sich oder Ihre Kinder niemals mit Wildtieren fotografieren. Hinter dem Geschäft mit den wehrlosen Tieren verbirgt sich schreckliche Quälerei. Nicht selten werden die Tiere im Babyalter gefangen und die Mutter getötet. Das ständige Anfassen durch unbekannte Menschen stresst die Tiere enorm.
Ebenfalls sollte man niemals Tiere kaufen - weder aus Mitleid noch aus anderen Gründen. Jedes gekaufte Tier wird durch ein neues ersetzt und die Gewinner aus dem Geschäft mit den hilfsbereiten Touristen sind die skrupellosen Tierhändler.
 
Schildkröten werden als Lebensmittel verkauft
G. Wouters
Grausame Delikatessen
Für viele exotische Spezialitäten werden Tiere grausam gehalten, müssen leiden oder qualvoll sterben. Fragwürdige Delikatessen sind:
  • Gänsestopfleber (Foie gras)
  • Froschschenkel
  • Singvögel
  • Haifischflossensuppe
  • Schildkröten, Schildkröteneier, Schildkrötensuppe
  • Walfleisch
  • Hunde- und Katzenfleisch

Verbannen Sie Speisen wie diese von Ihrem Teller und meiden Sie generell Restaurants, in denen sie angeboten werden.

Früher Tier - jetzt Souvenir
Kaufen Sie keine Tierqual- Souvenirs. Für Taschen aus Krokodilleder, Schnitzereien aus Elfenbein, Pelze, etc. müssen Tiere leiden und sterben. Für viele dieser zweifelhaften Andenken besteht in Deutschland im Übrigen ein Einfuhr- und/oder Handelsverbot. Der Zoll beschlagnahmt diese Souvenirs.
 
Was mache ich wenn ich Tierquälerei sehe?
Wenn Sie sehen wie ein Tier gequält wird, sollten Sie direkt vor Ort handeln. Denn später von Deutschland aus ist es meistens nicht mehr möglich, dem betroffenen Tier zu helfen. Sprechen Sie zunächst den Verantwortlichen freundlich auf sein Verhalten an. Machen Sie ihm klar, dass auch Tiere Leid empfinden. Wenn sich nichts ändert, können Sie sich am besten an die örtliche Polizeibehörde und einen Tierschutzverein vor Ort wenden. Dabei sollten Sie die Missstände, möglichst auch mit Fotos, dokumentieren können.
 

Zurück