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Neues aus dem Tierheim

Fiona sucht ganz dringend Dosenöffner

Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation im Kreis Düren ist das Tierheim nun bereits seit einer Woche für Besucher geschlossen. Die Tiervermittlung findet weiterhin auf Termin statt, und ganz besonders möchten wir auf Fiona aufmerksam machen, die ganz dringend ihr eigenes Zuhause braucht.

Fiona ist sehr menschenbezogen. Auf ihre eigenen Menschen muss sie schon ein Jahr lang verzichten und mit der aktuellen Tierheim-Schließung kann sie nicht einmal die sonst üblichen Besucher beobachten und „ansprechen“. Ja- die liebenswerte Samtpfote erzählt tatsächlich gerne Geschichten und es tut uns in der Seele weh, dass dieses tolle Tier kaum Vermittlungschancen hat. Der Grund dafür ist ihr chronischer Durchfall. Wir haben Fiona medizinisch quasi „auf den Kopf gestellt“, konnten dabei aber keine Ursache feststellen. Daher vermuten wir, dass ihr Leiden psychischer Natur ist. Fiona gefällt ihr Leben im Tierheim überhaupt nicht und ohne Menschen in der Nähe ist sie ständig gestresst. Die Pfleger tun ihr Bestes, aber bei zahlreichen weiteren Schützlingen können sie sich natürlich nicht ausschließlich mit Fiona beschäftigen. Es besteht also die Hoffnung, dass Fionas Beschwerden verschwinden, sobald sie ihre eigenen Dosenöffner hat. Für die 7-Jährige Kätzin suchen wir ein Zuhause mit schon etwas größeren Kindern (ab ca. 6 Jahren). Andere Katzen mag Fiona nicht und sie möchte in den Freigang vermittelt werden. Sie haben jetzt Ihr Herz an Fiona verloren? Dann rufen sie uns an (Tel. 02421 - 99 85 50)!

Mit den Umbauarbeiten wurde begonnen

„Under Construction“ – Umbau im Toni-Dresia-Haus schreitet voran
Die vergangene Woche wurde begleitet von den Umbauarbeiten im Toni-Dresia-Haus. Die nach ihrem Spender benannte Kleintier- und Volierenanlage ist bereits zwei Jahrzehnte alt. Während der letzten Jahre versuchte unser Team aus Tierpflegern und Hausmeistern durch Ausbesserungen immer wieder die räumlichen Gegebenheiten an die sich ständig wandelnden Bedürfnisse der verschiedenen Bewohner anzupassen. Da sich auch das Bewusstsein für eben diese Bedürfnisse immer weiterentwickelt, war die grundlegende Modernisierung des Gebäudes nur eine Frage der Zeit.

Die letzten Wochen waren entsprechend arbeitsreich. Die Einrichtung wurde aus dem Dresia-Haus entfernt und die dort untergebrachten rund 50 Tiere wurden umquartiert. Unsere Chinchillas und Hamster wohnen jetzt vorübergehend in dem glücklicherweise z. Zt. leerstehenden Bereich der Katzen-Krankenstation. Die Kaninchen aus der Außenhaltung finden in einem Außenbereich der Abgabekatzen Platz und für die Waschbären richtete unser Hausmeisterteam ein Gehege am Tierheim-Eingang ein. Die größte Herausforderung stellte das Einfangen der gut 30 Sittiche aus der großen Voliere dar.  Die gefiederten Freunde sind für die Zeit des Umbaus in Käfigen im Versammlungssaal des Tierheims untergebracht. Dort ist Platz, weil aufgrund der Corona-Pandemie momentan keine Treffen und Besprechungen stattfinden.

Die Kaninchen aus dem Außengehege des Dresiahauses wohnen zeitweilig anderswo

Unsere Mitarbeiter zeigen alle vollen Einsatz und auch wenn ihr Job während des Umbaus aufwändiger sein wird: Durch die Modernisierung kann die Arbeit am Ende effizienter gestaltet werden und bleibt mehr Zeit für die Pflege der Schützlinge. Am meisten werden natürlich unsere Tiere von dem Umbau profitieren. Einige Beispiele: Die Sittiche bekommen in ihren Freiflugvolieren ein beheizbares Schutzhaus und sind so im Winter nicht mehr der Kälte ausgesetzt. Die Krankenstation für die Kleintiere wird sich in Zukunft im Dresia-Haus befinden. Die kränkelnden Tiere haben somit fortan die Möglichkeit, mit Sonnenlicht schneller zu genesen. Vereinzelte Gitter des Gebäudes werden durch Fenster ausgetauscht, um genügend Warmräume für die Unterbringung verschiedener Tiere im Winter zu schaffen.

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