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Scheck kommt den Wildtieren zugute

Scheckübergabe, v.l.: Dietmar Nietan, Svenja Schulze, Jürgen Plinz.

Im Beisein des Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan überreichte Bundesumweltministerin Svenja Schulze unserem Vereinsvorsitzenden Jürgen Plinz einen Scheck in Höhe von 7.500 Euro als Coronahilfe für unsere Tiere...

Svenja Schulze war von der Arbeit unseres Tierheims, aber auch von der in den rund 500 unterstützten deutschen Tierheimen insgesamt, sehr angetan. Eine Selbstverständlichkeit sei es für sie und ihr Ministerium gewesen, dem Vorschlag unseres Dachverbandes, des Deutschen Tierschutzbundes, und zahlreicher Abgeordneter wie Dietmar Nietan nachzukommen und den Tierheimen in dieser schweren Zeit schnell und unbürokratisch unter die Arme zu greifen.

Insgesamt wurden als Coronahilfe im Haushalt 2021 des Bundesumweltministeriums Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro veranschlagt, die nun ausgezahlt wurden. Im Anschluss an die Scheckübergabe durch Svenja Schulze, besuchte Dietmar Nietan unser Tierheim. Unser Vereinsvorstand hatte den Bundestagsabgeordneten dazu eingeladen, sich den Sachstand bei der Versorgung von Wildtieren anzuschauen.

Dietmar Nietan (rechts) besuchte das Tierheim. Links: Jürgen Plinz, Mitte: Stefanie Blank

Unser Vorsitzender berichtete, dass wir seit dem Jahreswechsel über 250 Wildtiere aufgenommen haben und zurzeit alleine 108 Wildvögel versorgen. Dafür mussten wir eine zusätzliche Pflegkraft einstellen, so dass die 7.500 € aus dem Scheck von Svenja Schulze auch schon wieder verplant sind. Unsere Räume für Wildtiere sind voll, und das bereitet uns Sorgen. Dietmar Nietan erkundigte sich nach den Fortschritten in Sachen Wildtierauffangstation, die von CDU und Grünen auf Kreisebene im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Leider herrscht diesbezüglich seit Februar seitens der Politik auf Kreisebene uns gegenüber absolute Funkstille und so ergeht es wohl auch dem NABU. Wir brauchen aber dringend mehr Platz und zwar hier bei uns am Standort, doch alleine schaffen wir es nicht.

Lobenswert, so Nietan, sei es gewesen, die Errichtung einer Station auf Kreisebene vereinbart zu haben. Dann aber die entscheidenden Akteure alleine und im Ungewissen zu lassen, fände er inakzeptabel. Wie der NABU-Kreisverband aber auch der Tierschutzverein, komme für ihn als Hobby-Ornithologen kein anderer Standort als das Tierheim in Düren für eine Auffangstation in Frage. Das Heim liege zentral im Kreis, weise die allgemeine Infrastruktur auf und sei fachlich ohne jeden Zweifel der einzige Ort für so ein Vorzeigeprojekt im Kreis. Unerklärlich auch, warum nicht schon längst alle Beteiligten an einem Tisch gesessen hätten, denn Zeit sei angesichts der Flut an hilfebedürftigen Tieren nicht mehr vorhanden.

Bei der Verabschiedung versprach Dietmar Nietan, besonders bei den SPD-Kommunalpolitikern für eine schnelle Umsetzung der mittlerweile bei unserem Verein entstehenden Pläne einzutreten.

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