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Was ist die Summe aus 2 und 3?

Siri im Glück – Wir sagen danke!

Siri wacht aus der Narkose auf

Dank der großartigen Unterstützung zahlreicher Tierfreunde*innen konnten wir die Schmerztherapie unserer Siri finanzieren. Die Schäferhündin kann nun endlich fast ohne Beschwerden leben.

Siri lebt seit gut zweieinhalb Jahren in unserem Tierheim. Leider ist sie nicht ganz einfach und sucht sich ihre Menschen gerne selbst aus. Seit Ende letzten Jahres hat die Hündin eine neue Gassi-Geherin, die sich sehr um sie bemüht und die mit Siris Physiotherapeutin den Stein ihrer Behandlung ins Rollen brachte. Denn Siri ging es nicht gut. Sie hat nicht nur eine kaputte Hüfte, sondern auch beidseitig eine funktionelle Überbelastung der Ellenbogen- und Kniegelenke und Arthrose. Zusätzlich war bei ihr eine Spondylose bekannt und sie bekam dauerhaft Schmerzmittel.

Siri bekam Physiotherapie und Bandagen für die Gelenke, doch schmerzfrei war sie nie. Nur eine spezielle Akupunktur, bei der alle relevanten Schmerzpunkte gleichzeitig behandelt werden, versprach Erfolg. Doch wie sollte unser Verein die Kosten für die Behandlung stemmen? Angeregt durch Siris Gassi-Geherin starteten wir eine Spendenaktion für die Hündin. Die Resonanz darauf war großartig, auch die behandelnde Fachtierärztin beteiligte sich und der Schmerztherapie stand nichts mehr im Wege.

Siri fährt eigentlich nicht gerne Auto, am Tag ihrer Behandlung aber kletterte sie selbstständig in den Wagen hinein, der sie in die Tierarztpraxis nach Köln bringen sollte. Ahnte die kluge Hündin etwa, dass ihr an diesem Tag die ständigen Schmerzen genommen werden? In Begleitung ihrer vertrauten Bezugsperson überstand die tierische Patientin die Aufregung in fremder Umgebung und die Behandlung unter Narkose mit Bravour.

Siri beim Waldspaziergang

Schon nach wenigen Tagen zeigte Siris Therapie Erfolg, was an ihrem leichteren Gang und den veränderten Bewegungsabläufen erkennbar ist. Die Hündin kann jetzt die Pfoten abknicken, sich in der Hocke halten, während sie ihr Geschäft macht und mit ihrem Hinterteil wackeln, wenn sie sich freut. Die Fellnase hat ihre Gassi-Geherin selbst zum fröhlichen Spielen aufgefordert, was vorher wohl wegen der Schmerzen kaum geschah. Man merkt Siri die zurückkehrende Lebens- und Bewegungsfreude richtig an.

Wir sind glücklich und bedanken uns im Namen von Siri ganz herzlich bei allen Menschen, die für die tapfere Hündin gespendet haben. Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an die behandelnde Tierärztin und ihr Praxisteam. Was unserem Goldstück jetzt noch fehlt, ist ein passendes Zuhause.

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