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Toni-Dresia-Haus - der Winter kann kommen

Rückansicht Dresia-Haus mit Wärmepumpenheizung.

Lange Zeit wurde unser Toni-Dresia-Haus auf den ersehnten Umbau vorbereitet. Die Planungen begannen bereits vor rund vier Jahren, doch es fehlte das nötige Geld.

Nach monatelangen Modernisierungsarbeiten ist das Haus nun fertig! Herzstück des Gebäudes ist nun eine Heizungsanlage und die dazugehörige Dämmung. Langjährige Mitarbeitende erinnern sich an kalte Winter, in denen die Wasserversorgung des Gebäudes versagte, weil die Leitungen in dem ungeheizten Gebäude zufroren. Durch den Austausch mancher Volierengitter durch doppeltverglaste Fenster entstanden verschiedene beheizbare Innenräume, in denen sich nun Kleintiere, Kaninchen und Vögel auch im tiefsten Winter wohlfühlen. Da auch das Dach modernisiert werden musste, wurde gleich auch Raum für Raum die Decke gedämmt und verkleidet.

Für die nicht zahmen Katzen entstanden zwei neue Innenräume, jeweils mit einer großen Glasfront abgegrenzt. Manche fragen sich sicher nun: „Warum zwei?“ Um neue, scheue und unvermittelbare Katzen auf dem Tierheimgelände anzusiedeln, müssen sie zunächst mindestens zwei Wochen in einem Innenraum untergebracht werden, damit sie das Dresia-Haus als ihr neues Zuhause akzeptieren. So kann der Katzenbestand auf dem Gelände kontrolliert werden, und die Tiere profitieren von einer regelmäßigen tierärztlichen Versorgung und täglicher Fütterung. Das hieß in der Vergangenheit jedoch, dass die bereits ansässigen Miezen für zwei Wochen aus ihrem Innenraum ausgesperrt werden mussten – im Winter ein absolutes No-Go! So mussten in der kalten Jahreszeit viele nicht zahme Katzen in den Vermittlungsräumen ausharren und blockierten so wichtige Plätze für andere Miezen. Durch die beiden neuen Räume können Neuaufnahmen nun ganzjährig ins Dresia-Haus einziehen, ohne dass irgendjemand frieren muss.

Auch Federträger profitieren
Die Vogelhaltung im Tierheim wurde neuen Erkenntnissen anpasst: Früher sagte man, dass Wellensittiche und Co. problemlos im Winter draußen überwintern können. Allerdings weiß man heute, dass sie, wenn sie die Möglichkeit haben, ein frostfreies Schutzhaus präferieren. Auch die Gruppenzusammensetzung kann nun besser berücksichtigt werden: Während junge, gesunde Tiere im Winter trotzdem munter und aktiv sind, können die kalten Temperaturen für ältere oder chronisch kranke Individualisten durchaus eine große Belastung sein. In Eigenarbeit entstanden neue Volieren mit jeweils einem beheizbaren und ausgeleuchteten Schutzraum. Nun können die Tiere ganzjährig selbst wählen, ob sie Freigeist oder Stubenhocker sein wollen.

Text: Christina Albert

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