SPENDENKONTO: SPARKASSE DÜREN · IBAN: DE14 3955 0110 0000 1925 00
Subscribe

Newsletter abonnieren

Bitte rechnen Sie 1 plus 2.

Wildtiere im Tierheim

Junge Amsel sitzt geschützt im Gras
pixabay.com

Im Tierheim nehmen wir immer wieder verletzte und verwaiste Wildtiere auf,- im Frühjahr vor allem Vogelkinder. Bitte entnehmen Sie ein Tier nur der Natur, wenn sie wirklich sicher sind, dass es Hilfe braucht.

Menschen, die ein hilfsbedürftiges Wildtier finden, bringen es zumeist zu uns ins Tierheim. Immer wieder haben wir Eichhörnchen, Igel und Kaninchen zu Gast, aber auch Marder, Reiher, Dachs, Biber, Schwan, Rehkitz und Frischling hatten wir bereits stationär in Pflege. Im Frühjahr bringen Tierfreunde uns vor allem verwaiste Vogelküken oder Jungvögel. Die Kleinen haben z.B. ihre Eltern an Raubtiere verloren oder sie sind aus dem Nest gefallen, bevor ihr Federkleid sie ausreichend schützen kann.

Tiere nicht vorschnell mitnehmen
In vielen Fällen brauchen Tiere, die man allein in der Natur antrifft, unsere menschliche Hilfe jedoch nicht. Zahlreiche Jungvögel, wie Enten, Gänse und Schwäne, verlassen ihr Nest direkt nach dem Schlüpfen und werden an einem geschützten Platz weiterhin von ihren Eltern versorgt. Viele heimische Singvogelarten, wie Amseln, Meisen und Drosseln, aber auch Rabenvögel, Eulen und Greifvögel, verlassen ihr Nest, bevor sie richtig fliegen können. Sie verbergen sich auf Ästen oder im Gebüsch und unternehmen von dort aus die ersten Flugversuche. Die Elterntiere versorgen die so genannten „Ästlinge“, die durch anhaltendes Piepsen auf sich aufmerksam machen, auch hier regelmäßig mit Futter. Bevor man ein Tier mitnimmt, sollte man es ein paar Stunden aus einiger Entfernung beobachten. Eingreifen ist erst dann angebracht, wenn man wirklich sicher ist, dass das Tier krank, verletzt oder in Gefahr ist oder es tatsächlich von seiner Mutter verlassen wurde.

Elster in der Voliere im Tierheim

Kleine Wilde mit großen Ansprüchen
Da jeder wilde Patient eigene Ansprüche an seine Unterbringung und Ernährung hat, sind unsere Tierpfleger*innen immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt.  Die Aufzucht von jungen Vögeln ist besonders schwierig und zeitaufwendig. Kleine Kohlmeisen oder Amseln etwa, müssen alle 10 bis 15 Minuten gefüttert werden. Auch junge und geschwächte Igel, die vermehrt im Herbst zu uns kommen, halten ihre Pfleger*innen auf Trab. Hin und wieder geben wir Tiere -z.B. die sehr empfindlichen Eichhörnchen - auch in die erfahrenen Hände spezialisierter Pflegestellen.

Zurück in die Natur
Wildtiere sind nicht für ein Leben in Gefangenschaft gemacht, sondern gehören in die Natur. Sobald unsere wilden Gäste wieder gesund und selbständig sind, entlassen wir sie deshalb in die Freiheit. Der ein oder andere ehemalige Patient bleibt jedoch bis an sein Lebensende im Tierheim. So konnten wir einige Krähen, Elstern und Tauben nicht auswildern, weil sie aufgrund ihrer Verletzungen nie wieder fliegen können. In der Natur würden diese Tiere nicht lange überleben. Zum Glück sind Tauben und Krähenvögel aber sehr schnell zutraulich und können ihr Leben stressfrei in unserer großen Voliere verbringen.

Bitte helfen Sie unseren wilden Sorgenkindern
Unsere Tierpflegerinnen und Tierpfleger sind mit großem Engagement für ihre tierischen Patienten im Einsatz, manchmal sogar rund um die Uhr. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für die wilden Sorgenkinder mit einer Spende. Immer wieder, wenn ein Tier wohlauf und selbstständig in die Freiheit entlassen werden kann, ist die Freude groß. Mit Ihrer Hilfe können wir den Tieren einen guten Start in ihr natürliches Leben schenken oder ihnen dauerhaft einen sicheren Platz bei uns im Tierheim bieten.

Zurück