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Badespaß mit dem Vierbeiner

Nasser Kopf eines Hundes, der aus dem Wasser herausragt. Im Hintergrund ein Strand und Hügel.

Viele Hunde lieben das kühle Nass und genießen vor allem im Sommer den Ausflug an See & Meer. Für unbeschwertes Schwimmvergnügen sollten Hundehalter sich aber an ein paar Regeln halten. Auch eignen sich nicht alle Rassen zum Schwimmen.

Schwimmen macht Spaß, bringt Abkühlung an heißen Tagen und ist nicht zuletzt ein gutes Ausdauer- und Muskeltraining für Hunde jeden Alters. Damit Bellos Badeausflug ungetrübt bleibt, sollte man jedoch einige Punkte beachten. Diese ähneln im Wesentlichen den Baderegeln für uns Menschen.

  • Bei hohen Temperaturen Sprünge direkt ins kalte Wasser vermeiden (Kreislaufprobleme!). Allzu enthusiastische Vierbeiner in der Nähe von Wasser vorsichtshalber anleinen.
  • Niemals sollte der Hund mit vollem Magen baden.
  • Den Vierbeiner nicht in unbekannte Gewässer springen lassen. Man weiß nicht, was sich unter der Wasseroberfläche befindet (Steine, Äste, etc.) und wie stark die Strömung ist.
  • Halsband, Geschirr und Leine vor dem Schwimmen ablegen, damit der Hund sich nicht verfangen kann.
  • Bei Sonneneinstrahlung schützt eine spezielle Hundesonnencreme Tiere mit wenig oder lichtem Fell.
  • Die Badezeit richtet sich danach, wie alt, gesund und fit der Hund ist und wie gut er schwimmt. Auch bei absoluten Schwimmfans empfiehlt sich nach ca. 20 Minuten eine Pause im Schatten.
  • Vorsicht bei Blaualgen, diese können zu Vergiftungen führen.
  • Bei Salzwasser darauf achten, dass der Hund kein Wasser schluckt. Dies passiert z.B. beim Hinterherjagen von Bällen. Bereits kleine Mengen Salzwasser können zu Erbrechen und Durchfall führen. Größere Mengen können lebensgefährlich sein. Nach dem Baden das Fell des Vierbeiners gründlich mit Frischwasser ausspülen.

Nicht alle Hunde haben Freude am Schwimmen
Im Prinzip können alle Hunde schwimmen und müssen es nicht – wie wir Menschen – erst lernen. Dennoch gibt es neben Hunderassen wie z.B. dem Labrador, die quasi zum Schwimmen geschaffen wurden, solche, die völlig „talentfrei“ sind. Sie haben entweder keine Freude am Wasser, ängstigen sich davor oder ihr Körperbau eignet sich schlichtweg nicht fürs Schwimmen. Hier spielt natürlich auch der Charakter des einzelnen Tieres eine Rolle.

Ein kleiner, zotteliger Hund steht, mit oranger Schwimmweste ausgestattet, auf einem Bootssteg neben einem Autoreifen.r

Erste Bekanntschaft mit dem kühlen Nass
Hunde die bereits als Welpe mit dem Baden vertraut gemacht werden, haben später oftmals viel Spaß daran. Am Anfang ist aber erst einmal Geduld gefragt. Um den Hund ins seichte Wasser (nicht kälter als 16 Grad) zu locken, helfen Leckerchen, Stöckchen oder ein Spielzeug. Auch hilft es, in Ufernähe selbst ein bisschen durchs Wasser zu spazieren. Niemals sollte man den Hund einfach so ins Wasser hineindrängen. Früher oder später überwinden die meisten Tiere ihre Scheu. Einige Hunde bleiben jedoch ihr Leben lang Schwimmmuffel, weshalb man sie auch nicht zum Baden zwingen sollte.

Kein „Talent“? Schwimmwesten schützen
Unabhängig vom Wollen oder Können gibt es Hunderassen, die sich aufgrund ihrer körperlichen Besonderheiten nicht sehr gut zum Schwimmen eignen. So ist es bspw. für den Mops sehr anstrengend, den Kopf weit genug über Wasser zu halten, um gut atmen zu können. Gleiches gilt für andere kleine Rassen mit flachen Nasen und gedrungenen Hälsen. Um (schlimmstenfalls) tragisches Ertrinken zu verhindern, sollten Herrchen und Frauchen ihren Schützling mit einer Schwimmweste ausstatten. Schwimmwesten helfen auch dabei, Bellos Schwimmstil zu verbessern. Viele Hunde schwimmen mit einem überstreckten Hals und ihrem Hinterteil tief im Wasser. Das kann zu einer Überlastung der unteren Wirbelsäule führen. Durch eine Schwimmweste bekommt der Hund Auftrieb und liegt waagerecht auf dem Wasser.

Last but not least – Rücksicht nehmen, Verbote beachten
Auch wenn Hundeliebhaberinnen und - liebhaber es nur schwer verstehen: Nicht jeder Mensch ist angetan von den Fellnasen. Das gilt für freilaufende Hunde an Land genau wie für solche, die in Badeseen oder im Meer vor sich hinpaddeln. An vielen Seen, Flüssen und Stränden ist Baden für Vierbeiner u.a. deshalb - mindestens während der Badesaison - nicht erlaubt. Als Hundehalter sollte man Schwimmverbote nicht missachten. Zum Glück gibt es aber Seen und Flüsse, in denen Vierbeiner das kühle Nass genießen dürfen und deren Location sich unter Hundehaltern schnell herumspricht. Viele Urlaubsorte am Meer haben sich inzwischen auf Fellfreunde eingestellt und bieten ausgewiesene Hundestrände an.

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