SPENDENKONTO: SPARKASSE DÜREN · IBAN: DE14 3955 0110 0000 1925 00
Subscribe

Newsletter abonnieren

Bitte rechnen Sie 5 plus 6.

Mit Bello auf Reisen

pixabay
In vielen Familien ist im Urlaub auch der Vierbeiner mit von der Partie. Wir geben Tipps, damit die Urlaubsreise mit Hund für alle Beteiligten ein erholsames Erlebnis ist...
 
Bereiten Sie die Reise gut vor!
  • Bevor Sie eine Unterkunft buchen, sollten Sie nachfragen ob Hunde dort erlaubt sind. Lassen Sie sich eventuell fällige Aufpreise oder spezielle Bedingungen schriftlich geben.
  • Lassen Sie Ihren Vierbeiner rechtzeitig vor Reiseantritt von einem Tierarzt untersuchen. Achten Sie auf ausreichenden Impfschutz und mögliche Gesundheitsrisiken im Urlaubsland. Zu beidem kann der Tierarzt Sie beraten.
  • Bitte beachten Sie: Viele Länder verbieten die Einreise von so genannten Kampfhunden, oft gibt es eine strenge Maulkorb- und Leinenpflicht. In Dänemark kann bei Beißvorfällen die Tötung des Hundes angeordnet werden. Informationen hierzu gibt es beim Auswärtigen Amt oder beim Konsulat des Urlaubslandes. In Deutschland gelten in den Bundesländern unterschiedliche Hundeverordnungen. Auskünfte hierzu gibt das jeweilige Verbraucherministerium.
  • Bei Fahrten innerhalb der EU brauchen Sie einen gültigen EU-Heimtierausweis. Das Tier muss gegen Tollwut geimpft und mit Mikrochip gekennzeichnet sein. Wenn Sie außerhalb der EU reisen, können je nach Land weitere Behandlungen, z.B. gegen Bandwürmer, erforderlich sein. Für bestimmte Drittländer muss mehrere Wochen vor Reisebeginn ein Bluttest gegen Tollwut-Antikörper gemacht und in den Heimtierausweis eingetragen werden. Nur so können Probleme bei der Wiedereinreise nach Deutschland vermieden werden.
  • Nach jedem Urlaub sollten Sie den Hund in jedem Fall entwurmen.

Wichtig: Lassen Sie Ihren Hund in das Deutsche Haustierregister® eintragen. Im Falle eines Falles hilft der kostenlose Service auch im europäischen Ausland bei der Suche nach vermissten Tieren.

So reisen Sie und Ihr Vierbeiner entspannt
Am entspanntesten reist der Vierbeiner sicherlich im privaten PKW. Machen Sie häufiger Pause, damit Bello Gassi gehen und Wasser trinken kann. Der Hund sollte im Auto mittels Geschirr oder in einer Transportbox gut gesichert sein. Ohne Klimaanlage sollten Sie bei heißem Wetter nicht tagsüber fahren. Und Achtung: Im geparkten Wagen kann die Temperatur auch ohne direkte Sonneneinstrahlung extrem ansteigen. Lassen Sie Ihren Schützling niemals alleine im Wagen zurück – auch nicht bei leicht geöffnetem Fenster!
Wer mit dem Flugzeug reist, sollte sich frühzeitig nach den Transportbedingungen der Fluggesellschaften erkundigen. Die Reise im Frachtraum bedeutet für viele Bellos großen Stress und kann in nicht klimatisierten Räumen zu gesundheitlichen Problemen führen. Eine Bahnfahrt kann besonders für größere Hunde unangenehm sein. Bei längeren Fahrten kann das Tier sich nicht lösen, volle Züge bedeuten Enge und Stress. Grundsätzlich sollte der Hund am Vortag der Reise wenig fressen, am Reisetag bleibt der Fressnapf besser leer.
 
Das richtige Reisezubehör
Neben Napf, Bürste, Leine und Maulkorb sollte man möglichst das Lieblingsfutter des Hundes mitnehmen. Packen Sie auch Kotbeutel ein und räumen Sie die Notdurft des Tieres immer weg. Beim Zusammenstellen einer auf Hund und Reiseziel abgestimmten Reiseapotheke hilft Ihnen der Tierarzt. Eine Zeckenzange sollte darin immer enthalten sein. Floh- und Zeckenschutz ist übrigens schon vor Reiseantritt wichtig. Nehmen Sie auch Unterlagen zur Hundehalter-Haftpflichtversicherung mit.
 
So fühlt der Hund sich im Urlaub richtig wohl
soll auch unser tierischer Begleiter sich wohlfühlen. Ein paar vertraute Gegenstände wie sein Körbchen und das Lieblingsspielzeug helfen beim Eingewöhnen. Zeigen Sie dem Hund seinen neuen Platz und machen Sie einen Spaziergang, damit er seine neue Umgebung kennenlernt. Beziehen Sie Bello in Ihre Aktivitäten mit ein. Denn ständig im Hotelzimmer alleine gelassen werden – so stellt sich kein Hund seinen Urlaub vor. Informieren Sie sich vorab nach den örtlichen Gegebenheiten, wie z.B. Hundestrände.

Zurück

Noch mehr Interessantes:

Eine junge Amsel sitzt in einem Garten auf dem Rand eines Steintopfes.

Viele Tierfreundinnen und Tierfreunde meinen es gut, wenn sie einen scheinbar hilflosen Vogel vom Boden auflesen und ihn ins Tierheim bringen. Eine „Rettung“ ist jedoch in vielen Fällen nicht nötig. Hier erklären wir warum...

Ein Eichhörnchenkind liegt schlafend auf einer weißen Decke.

Die Eichhörnchen-Jungtiersaison hat begonnen. Wir informieren Sie darüber, was Sie tun können, wenn Sie ein hilfloses Eichhörnchen finden…

Ein Berg Paprika, Salat und Kohl in einer Mülltonne.
shutterstock.com/Jörn Gebhardt

Fast zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jedes Jahr in der Mülltonne. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie im Auftrag des BMEL 2019...

>> Artikel-Archiv <<