SPENDENKONTO: SPARKASSE DÜREN · IBAN: DE14 3955 0110 0000 1925 00
Subscribe

Newsletter abonnieren

Bitte rechnen Sie 9 plus 8.

Wildunfälle verhindern

Portrait eines Rehs vor grauer, verschwommen erkennbarer Landschaft.

Mit Umstellung der Uhr auf die Normalzeit wird es im Herbst abends wieder früher dunkel. Dadurch steigt besonders im Feierabendverkehr die Gefahr von Wildunfällen. Wir geben Tipps, wie man Wildunfälle vermeiden kann.

Die meisten Wildunfälle passieren in den Abend- und frühen Morgenstunden während der Dämmerung. Besondere Gefahrenschwerpunkte sind Waldabschnitte oder Feldränder, denn dort überqueren die Tiere sehr häufig die Straße. Neben Igeln, Mardern, Greif- und Singvögeln, sterben auf Deutschlands Straßen unzählige Rehe und Wildschweine oder werden verletzt.

Wildtiere können weder die Geschwindigkeit von Fahrzeugen einschätzen noch sehen sie in herannahenden Autos eine Gefahr. So kann es passieren, dass bspw. ein am Straßenrand stehendes Reh nicht wartet bis Sie vorbeigefahren sind, sondern unmittelbar vor Ihrem Auto auf die Straße springt - auch dann, wenn es Sie gesehen hat.

Wie können Wildunfälle vermieden werden?

  • Fuß vom Gas! Solange herannahende Fahrzeuge nicht schneller als 50 bis 60 km/h fahren, haben Wildtiere zumindest noch eine Chance zur Flucht.
  • Fahren Sie defensiv und umsichtig, seien Sie immer bremsbereit.
  • Halten Sie ausreichend Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen.
  • Behalten Sie den Straßenrand im Blick und bremsen Sie, wenn dort ein Tier steht.
  • Wildtiere sind meist nicht allein unterwegs. Wenn ein Tier bereits die Straße überquert hat, können weitere folgen.
  • Ein Tier steht bereits auf der Straße: Bremsen Sie rechtzeitig, hupen Sie und blenden Sie das Licht ab, damit das Tier noch Chance zur Flucht hat. Die Scheinwerfer aufzublenden bewirkt das Gegenteil, denn grelles Licht kann die Tiere verwirren und ihnen jede Orientierungsmöglichkeit nehmen. Vermeiden Sie riskante Ausweichmanöver.

Was ist nach einem Wildunfall zu tun?

Fahrzeugführer sind ethisch und gesetzlich verpflichtet, sich um das angefahrene Tier zu kümmern.

  • Sichern Sie die Unfallstelle ab und informieren Sie die Polizei (110) oder das Jagdamt. Bei Personenschäden den Rettungsdienst verständigen (112). Warten Sie in sicherer Entfernung und verlassen Sie die Unfallstelle nicht vor Eintreffen der Rettungskräfte.
  • Fassen Sie verletzte Tiere nicht an, denn diese können sehr wehrhaft und unberechenbar sein.
  • Ganz wichtig: Bewahren Sie Ruhe! Panik hilft weder Ihnen selbst noch dem verletzten Tier.
  • Entfernen Sie angefahrenes Wild nicht vom Unfallort, denn dies ist Wilderei und kann bestraft werden.

Zurück

Noch mehr Interessantes:

Eine graugetigerte Katze hockt im Schnee.

Bei eisigen Temperaturen müssen auch unsere tierischen Lieblinge vor der Kälte geschützt werden. Wir geben Tipps, wie Hund, Katze & Co. den Winter gut überstehen...

Die schwarze Silhouette eines Hundes mit Leuchtband in der Dämmerung.

Das Spazierengehen mit den Hunden in der Dunkelheit ist für viele Hundehalter oder ehrenamtliche Gassi-Geher eine besondere Herausforderung. Wir geben Tipps, damit der abendliche Spaziergang entspannt verläuft...

Ein Igel im Gras mit etwas Herbstlaub.

Im Herbst machen Igel sich in Gärten verstärkt auf die Suche nach Futter und einem geeigneten Unterschlupf für ihren Winterschlaf. Doch beides zu finden, wird für die Tiere immer schwieriger…

>> Artikel-Archiv <<