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lokal

Ferienfreizeit im Tierheim

Auch in diesem Jahr bietet die Tierschutzstiftung im Kreis Düren Kindern und Jugendlichen eine eintägige Ferienfreizeit im Tierheim an. Vorgesehen sind Spiele, Vorträge und Wettkämpfe rund ums Thema Tier. Die Ferienfreizeit findet an zwei Terminen in den Herbstferien statt. Um Anmeldung wird gebeten.

In diesen Herbstferien werden wieder eine ganze Reihe Kinder und Jugendliche aus dem Umland von Düren nicht verreisen. Die wirtschaftliche Situation verhindert so manche Urlaubsfahrt und selbst preisgünstig organisierte Freizeiten sind noch zu teuer. Aber was tun diese Kinder und Jugendlichen in dieser Zeit, fragt sich Günther Oltrogge, Vorsitzender der Tierschutzstiftung im Kreis Düren?

Getreu dem Motto der Stiftung, dass Tierschutz auch Menschenschutz sei, bietet diese denjenigen, die zu Hause bleiben müssen, eine eintägigen und kostenlosen Ferientag im Dürener Tierheim an. Unter Führung der Jugendgruppe des Tierschutzvereins für den Kreis Düren, geleitet von der Leiterin der Jugendgruppe Heike Heinrichs sind am 24.10. Kinder der Grundschulen und am 25.10. Kinder und Jugendliche der weiterführenden Schulen ins Tierheim eingeladen. Die Ferienfreizeit findet jeweils von 11.00 bis ca. 17.00 Uhr statt und wird von der Tierschutzstiftung im Kreis Düren finanziert.

Vorgesehen sind Vorträge, Spiele und Wettkämpfe rund um das Tierheim. „Genau das Richtige für junge Menschen, die Tiere mögen“, sagt Oltrogge und erzählt aus der gleichen Veranstaltung im vergangenen Jahr. Dort hätten sich die Kleinen ganz besonders über das Kaninchenkuscheln gefreut und auch die Chaos-Ralley war bei den Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Ganz besonders seien aber im Tierheim die Freude der Kinder und Jugendlichen über Teilnahmeurkunden und Preise in Erinnerung geblieben. Ziel dieser beiden Veranstaltungen sei es auch dieses Jahr, Kindern einen unbeschwerten Tag zu bieten und sie dabei ein wenig für die Tiere zu begeistern. Natürlich werden die Teilnehmer auch diesmal im Tierheim mit Essen und Trinken versorgt.

Kinder und Jugendliche, die gerne an der Ferienfreizeit teilnehmen möchten, können sich im Tierheim noch bis zum 18.10. Montag bis Freitag 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr unter 02421/99855-10 oder per E-Mail an info@tierschutzverein-dueren.de anmelden.
Die Zahl der Teilnehmer ist aus organisatorischen Gründen begrenzt. Sollten wesentlich mehr Anmeldungen eingehen, als Teilnehmer möglich sind, muss leider das Los entscheiden.

überregional

Kampagne #Stop The Trucks

Deutscher Tierschutzbund e.V.

Im Rahmen der Kampagne #StopTheTrucks haben mehr als eine Million Europäer ihre Stimme gegen das Tierleid bei Lebentiertransporten abgegeben. Die Unterschriften wurden an den EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit übergeben.

Die Kampagne #StopTheTrucks hat großartige Unterstützung erhalten: Mehr als eine Million Bürger gaben europaweit ihre Stimme gegen die Missstände bei Transporten lebender Tiere ab. Die Unterschriften wurden durch Flanderns Tierschutzminister Ben Weyts an den zuständigen EU-Minister, Vytenis Andriukaitis, überreicht. #StopTheTrucks ist eine Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes – unseres Dachverbandes – und weiterer Mitgliedsorganisationen der europäischen Dachorganisation „Eurogroup for Animals“.

Kein ausreichender Schutz
Zurzeit bietet die europäische Gesetzgebung über Tiertransporte den Tieren keinen ausreichenden Schutz. Auf Transporten - oft quer durch Europa und bis in Drittländer - leiden die Tiere häufig unter der unerträglichen Enge in den Transportern, unter Hitze oder Kälte, quälendem Durst und Schmerzen aufgrund von Verletzungen. Ursache für diese Tierschutzprobleme sind die zu geringen Anforderungen: So ist es prinzipiell erlaubt, Tiere unter Einhaltung von Pausenzeiten zeitlich unbegrenzt zu transportieren. Darüber hinaus sind die Anforderungen an das Platzangebot auf den Transportmitteln, an die zulässige Temperatur während des Transportes sowie an die Versorgung und Ruhepausen unzureichend. Wirksame Kontrollen, mit denen die Einhaltung der gesetzlichen Mindestanforderungen und der Gesundheitszustand der Tiere überprüft werden, fehlen weitgehend.

Minister verspricht höhere Priorität
Andriukaitis, in der EU-Kommission zuständig für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, hat versprochen, die Zustände bei Lebendtiertransporten höher auf die Agenda zu setzen. So soll eine neu eingesetzte Untergruppe der EU-Tierschutzplattform das derzeitige System sowie die Regeln für den Langstrecken-Tiertransport überarbeiten und eine langfristige Strategie zum Ersatz der Transporte erarbeiten.

Auch Bundesregierung ist gefordert
Gemeinsam mit unserem Dachverband fordern wir sowohl von der EU als auch von der Bundesregierung schnelle Verbesserungen für die Tiere. Thomas Schröder, Präsident unseres Dachverbandes: „Für die Milliarden Tiere, die jährlich über Europas Straßen gekarrt werden, ist der Weg in den Tod die Hölle. Mehr als eine Million Europäer fordern nun die EU zum Handeln auf und auch wir appellieren an den EU-Kommissar: Es braucht eine Strategie, um die Bedingungen auf den Transporten zu verbessern und um die Zahl und Dauer der Transporte zu reduzieren. Dazu sind auch wieder regionale Strukturen notwendig, um kurze Wege zu sichern. Endziel muss sein, Fleisch bzw. Sperma für die Zucht zu transportieren und den Tieren selbst die Tortur des Transports zu ersparen. Das muss auch eine Schwerpunktaufgabe einer neuen Bundesregierung sein.“

Weitere Infos zur Kampagne #StopTheTrucks finden Sie hier

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