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lokal

Wird Aussetzen zum Kavaliersdelikt?

Diese kleinen Schildkröten wurden vermutlich ausgesetzt

Erneut haben wir in der letzten Zeit im Tierheim eine Reihe augenscheinlich ausgesetzter Tiere aufnehmen müssen. Wir weisen darauf hin, dass das Aussetzten von Tieren kein Kavaliersdelikt ist.

In der Grünanlage eines Supermarktes in Jülich wurden bspw. zwei junge Schildkröten gefunden. Ohne die rechtzeitige Hilfe ihres Finders wären die noch winzigen Tiere in ihrer ungesicherten Behausung aus Pappe eine leichte Beute für z.B. einen Marder gewesen. In einem anderen Fall brachte ein Finder zwei Kaninchen in das Tierheim, die er aus einem aufgeweichten Karton gerettet hatte. Die Mümmler waren völlig verstört und sehr ängstlich. Die Aufschrift „Vogel“ auf einem am Tierheimtor abgestellten Schuhkarton ließ nichts Gutes erahnen und tatsächlich,- bei Öffnen des Deckels zeigte sich ein exotischer Piepmatz, der vor Angst wie gelähmt war.

Dieses Kaninchen wurde vermutlich ausgesetzt

Wer Tiere aussetzt macht sich strafbar
Wir weisen darauf hin, dass das Aussetzen von Haustieren kein Kavaliersdelikt ist, sondern mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000, - Euro geahndet werden kann. Wer sein Haustier nicht mehr halten kann oder will, soll es im Tierheim abgeben, anstatt das hilflose Wesen einem ungewissen Schicksal zu überlassen. Nur so haben unsere Mitarbeiter/-innen die Möglichkeit, genaueres über die Tiere zu erfahren,- z.B. zu ihrem gesundheitlichen Zustand, wie alt sie sind, oder zum Impfstatus. Ohne Angaben wie diese fangen die Pfleger/-innen bei Null an. Die Tiere müssen komplett durchgecheckt werden, was für viele sehr stressig ist. Außerdem können wir die Tiere nicht sofort vermitteln.

überregional

Echtpelz lauert auch hinter Kunstfell

Frau mit Pelz-Kapuze
pixabay.com

Die Jacke mit Pelzbesatz, die Mütze mit flauschigem Bommel oder der Schlüsselanhänger mit Pelz – kauft man solche Gegenstände für wenig Geld, gehen die meisten Menschen davon aus, dass es sich gar nicht um Echtpelz handeln kann – ein fataler Fehler.

Der bevorstehende Winter lässt viele von uns das ein oder andere Schnäppchen zu schlagen. Bis hierhin ist daran noch nichts Verwerfliches. Leider kann es jedoch dazu kommen, dass man mit dem Schnäppchen schreckliche Tierquälerei unterstützt. Denn hinter dem vermeintlichen Bommel aus Kunstfell kann auch echter Pelz stecken.

Keine Unterschiede in Optik und Haptik
Denn leider ist Echtfell in manchen Fällen genauso billig herzustellen wie Kunstfell. Gerade in China werden Marderhunde auf riesigen Farmen gehalten und gequält, um an ihr weiches Fell zu kommen. Dieses lässt sich nach der Tortur des Tötens und Abziehen besonders günstig verkaufen und verarbeiten. So kann es sein, dass an einer Jacke für 30 Euro ein Kragen aus Pelz von chinesischen Marderhunden genäht ist. Nach einer Kennzeichnung kann selbst der aufmerksamste Käufer leider lange suchen, denn diese ist häufig nicht vorhanden oder wird sogar falsch deklariert. Auch Unterschiede in Optik und Haptik sind leider kaum vorhanden.

Credo: Verzicht
Jeder, der sich davor schützen will, die bestialische Pelzindustrie zu unterstützen, sollte deshalb auf Kleidung mit Kunstfellaccessoires verzichten. Zudem ist es wichtig, Mitmenschen über die Situation auf dem Modemarkt aufzuklären. Viele Menschen würden niemals echten Pelz tragen, doch sind sich keiner Schuld bewusst, wenn Sie eine Mütze mit Fellbesatz tragen, da dieser ja auf keinen Fall von einem echten Tier stammen kann. Machen Sie diesen Menschen klar, dass dies durchaus sein kein. Auch die Unterstützung von Kaufhäusern, Modemarken und Geschäften, die sich gegen den Verkauf von Kleidung mit Pelz und anderen tierischen Komponenten entschieden haben, ist ein wichtiger Schritt gegen die Pelzindustrie. Zeitgleich sollten Marken, die Echtfell und Co. verwenden, unbedingt vermieden werden. Hier finden Sie eine Liste der pelzfreien Warenhäuser.  Die Liste wurde von unserem Dachverband - dem Deutschen Tierschutzbund - zusammengestellt.

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