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lokal

Ein großes Herz für Tiere

Heike Heinrichs mit den jungen Spenderinnen

Eine schöne Überraschung haben uns Pia und Amy beschert. Die jungen Tierfreundinnen hatten für unsere Schützlinge gesammelt und die Spende persönlich im Tierheim überreicht.

Die 12 und 8 Jahre alten Schwestern haben sich dabei von der „Mädchen-WG“ inspirieren lassen. In einer Folge der ZDF-Serie hatten die jungen Darstellerinnen Spenden für die Tiere eines Tierheims gesammelt. Pia und Amy entschlossen sich daraufhin, sich ebenfalls für hilfsbedürftige Tiere zu engagieren. Die Schülerinnen baten ihre Nachbarinnen und Nachbarn um Spenden, wobei am Ende für unsere tierischen Schützlinge ein Betrag von knapp 70,- EUR zusammenkam! Unsere Sekretärin Heike Heinrichs war begeistert und danke Pia und Amy für ihr tolles Engagement. Im Namen unserer Schützlinge ebenfalls ein herzliches Dankeschön an alle Spender!

überregional

Erschreckende Studie über das Insektensterben

Motte
pixabay.com

Eine traurige Nachricht, wenn nicht sogar katastrophale Nachricht für das Ökosystem und unsere Umwelt: Es sterben so viele Insekten aus, wie noch nie! Leider ist dies kein Grund zur Freude, auch wenn man Insekten nicht mag.

Was für viele Menschen eine vermeintlich gute Nachricht ist (keine Mückenstiche mehr, nie mehr Käfer im Haus…), stellt unser Ökosystem vor eine unüberwindbare Aufgabe. Insekten, die die Anzahl von uns Menschen um das 17-fache überwiegen, sind essenziell wichtig für die Natur. Professor Dave Goulson von der University of Sussex in Großbritannien sagt dazu: „Es sollte uns allen große Sorgen bereiten, denn Insekten stehen im Mittelpunkt jedes Nahrungsnetzes, sie bestäuben die große Mehrheit der Pflanzenarten, halten den Boden gesund, recyceln Nährstoffe, bekämpfen Schädlinge und vieles mehr. Sie lieben oder verabscheuen - wir Menschen können ohne Insekten nicht überleben. “ Falls tatsächlich alle Insekten aussterben sollten, sind sich die Forscher sicher, dass dies unsere Erde tiefgreifend katastrophal beeinflussen wird.

Von Klimawandel bis Pestizide
Laut der Analyse ist vor allem die intensive Landwirtschaft schuld für den Rückgang. Die so oft eingesetzten Pestizide lassen die Insekten millionenfach sterben. Auch der Klimawandel und die immer weitere Bebauung des natürlichen Lebensraumes sind ein großes Problem. Stirbt der Großteil der Insekten, hat dies auch vor allem Einfluss auf viele Vögel, Fische, Reptilien und Amphibien. Denn für diese Arten stellen Insekten die Hauptnahrungsquelle dar.

Die Vielfalt schrumpft
Die Extinktionsrate, also die „Auslöschungsrate“ ist bei Insekten achtmal höher, als bei anderen Tieren. In jedem Jahr sinkt die Vielfalt um 2,5 % - wenn das Aussterben weiter so schnell voranschreitet, könnten in 100 Jahren alle Insektenarten ausgestorben sein! Für die weltweite Studie wurden Abhandlungen aus vielen verschiedenen Ländern weltweit gesammelt und zusammen ausgewertet. Eins haben sie alle gemeinsam: weltweit ist der Rückgang der Insektenarten enorm.

Jedes Insekt zählt!
Vor allem Bienen, Schmetterlinge und Motten sind vom Aussterben betroffen. Allein in England sind in den Jahren 2000 bis 2009 fast 60 % der verbreiteten Schmetterlingsarten im landwirtschaftlich genutzten Raum zurückgegangen. Auch viele Hummelarten sterben aus. So ist die Population in den USA in etwa 60 Jahren um die Hälfte geschrumpft.

Ob nun Insektenfreund oder nicht – Biene, Schmetterling, Käfer und Co. müssen geschützt werden! Dazu zählt auch, die Fliegenklatsche aus dem Haushalt zu verbannen.

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