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Kaninchen im Wald gefunden

Dieses Kaninchen wurde im Wald gefunden

Durch ihren Hund wurden Spaziergänger im Wald auf mehrere Kaninchen aufmerksam. Sie fingen die Tiere ein und brachten sie zu uns ins Tierheim, wo die Tierpfleger die Neuankömmlinge erst einmal behandeln mussten.

Bei den Tieren handelt es sich um Zuchtkaninchen. Wie die Finder berichteten, zog deren Hund ständig in Richtung eines Gebüschs. Bei genauerem Hinsehen entdeckten sie in dem Dornengestrüpp ein Kaninchen. Beim Versuch das Tier einzufangen, sahen sie weitere Langohren, fingen auch diese ein und brachten alle Tiere zu uns. Anhand der Umstände vermuten unsere Tierpfleger, dass die Kaninchen ausgesetzt wurden. Es handelt sich um drei unkastrierte Böckchen und ein Mädchen. Die Tiere waren ziemlich verwahrlost, von Flöhen übersät und von Darmparasiten befallen. Ein Kaninchen hatte ein schlimm entzündetes Auge, ein weiteres Tier musste ebenfalls am Auge behandelt werden. Bei uns im Tierheim können die kleinen Hoppler nun erst einmal in aller Ruhe gesund werden.

überregional

Mähroboter – lautlose Gefahr für Heim- und Wildtiere

Igel fallen häufig dem Mähroboter zum Opfer
pixabay.com

Mähroboter sind weiterhin mit die größten Umsatzbringer für Gartengeräte-Hersteller und halten in immer mehr Haushalten Einzug. Doch für Igel und andere Wildtiere können sie eine tödliche Gefahr sein.

Praktisch, wenn ein Roboter alle paar Tage nach einem fest eingestellten Rhythmus den Rasen mäht, vorzugsweise abends oder nachts, wenn sich Gartenbesitzer und deren Kinder nicht auf den Grünflächen aufhalten. Für Igel und auch andere Kleintiere stellen sie jedoch eine tödliche Gefahr dar.

Igel flüchten nicht bei Gefahr
Wittern Igel eine Bedrohung, z. B. durch ein Raubtier, so rollen sie sich blitzschnell zu einer stacheligen Kugel zusammen. Dies mag Fressfeinde abhalten, im Falle eines nahenden Mähroboter jedoch ist es eine tödliche Falle. Denn Igel laufen nicht weg, sondern verharren in ihrer Schutzposition auf der Stelle. Und werden somit von Mährobotern einfach überrollt. Grausame Verletzungen sind die Folgen, die Igel werden skalpiert oder gar zerhäckselt und die meisten sterben daran. Immer mehr Auffangstationen melden entsetzlich verstümmelt Igel und zahllose Ehrenamtliche kämpfen Tag für Tag um das Überleben der kleinen Stacheltiere. Auch andere Kleintiere, wie Kröten oder Echsen und sogar Insekten, werden von den Robotern einfach niedergemäht.

Testergebnisse ernüchternd
Bereits 2018 hat die Stiftung Warentest gefährliche Programmierungs- und Sensorenprobleme an den Geräten festgestellt, einige Roboter machten sogar vor einem stehenden Kinderdummy nicht halt und hinterließen tiefe Schnitte in dessen Schuhe. Auch im Test von 2020 weisen sämtliche Modelle immer noch gravierende Sicherheitsmängel auf und schnitten nicht besser als „befriedigend“ ab. Keiner der getesteten Roboter erkannte einen liegenden Kinderarm! Viele Gartenbesitzer wissen um diese Gefahren für Kinder oder auch schlafende Haustiere und lassen ihren Roboter in der Dämmerung oder Nacht laufen … dann, wenn sich Igel & Co. auf die Futtersuche begeben.

Der Natur zuliebe vom Kauf absehen
Aus all diesen Gründen sollte ein jeder Gartenbesitzer die Anschaffung eines Mähroboters genau überdenken. Von den Gefahren für Kinder und Wildtiere abgesehen, bietet ein ständig getrimmter Rasen auch keinerlei Nahrungsquellen für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Wenn im Garten Wiesenblumen und Kräuter wachsen dürfen und nicht mehr als sechs bis zehn Mal pro Jahr gemäht wird, tut man der Natur und den tierischen Gartenbewohnern einen großen Gefallen. Wer gar nicht auf die autonome Hilfe eines Rasenroboters verzichten will, der sollte sein Gerät während des Betriebs beaufsichtigen und davon absehen, es nachts laufen zu lassen.

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